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    Christian Wilhelm Klein

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biographie arbeiten kritiken fotos  

biographie

Christian Klein ist Architekt und arbeitet seit 2003 als freier Bühnen- und Kostümbildner. Er wurde 1965 im Saarland geboren. An der Ballettschule des Saarländischen Staatstheaters nahm er Ballettunterricht und tanzte dort in dem Musical 'Jesus Christ Superstar' (Choreographie: Birgit Scherzer). Er erfindet und gestaltet gerne Räume und ebenso gerne erzählt er Geschichten. Daher entschloss er sich, am Theater zu arbeiten.
Er begann seine Karriere im Jahr 2000 als Ausstattungsassistent am Badischen Staatstheater Karlsruhe. Anschließend assistierte er in Potsdam, Graz, an der Schaubühne Berlin, bei den Salzburger Festspielen und den Wiener Festwochen. Gemeinsam mit der Regisseurin Jacqueline Posing-van Dyck gestaltet er die sehr erfolgreiche Reihe von Kinderopern am Théâtre National du Luxembourg und den Ruhrfestspielen Recklinghausen.
Er entwarf Bühnenbilder und Kostüme für Schauspiel, Musical, Oper und Ballett und arbeitete mit der Choreographin Dominique Efstratiou und u.a. mit den RegisseurInnen Carine Corajoud, Dana Scapo, Igor Folwil, Klaus Michael Grüber, Frank Hoffmann, Ralf-Günther Krolkiewicz und Peter Palitzsch.


arbeiten für die bühne - eine auswahl

Haydn "Il mondo della luna"
Regie: Igor Folwil
2010 Theater Ulm

Schober "Ma mere Medee"
Regie: Carine Corajoud
2010 La Comédie Genève

Schober "Meine Mutter Medea"
Regie: Dana Scapo
2009 Theater Heidelberg

Mozart "Don Giovanni"
Regie: Igor Folwil
2009 Theater Solingen

Mitterer/Utz "Das tapfere Schneiderlein"
Regie: Jacqueline Posing-van Dyck
2008 Théâtre National du Luxembourg

Efstratiou "Jeanne d'Arc"
Inszenierung und Choreographie: Domonique Efstratiou
2008 Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin

Kassies/Posing/Klein "Schaf"
Regie: Jacqueline Posing-van Dyck
2007 Théâtre National du Luxembourg

Börgmann/Meyer/Posing/Klein "Fusion"
Regie: Jacqueline Posing-van Dyck
2007 UGDA/Luxembourg 2007

Mozart/Posing/Klein "Mozart im Reich von 1001 Nacht"
Regie: Jacqueline Posing-van Dyck
2006 Théâtre National du Luxembourg

Büchner "Leonce und Lena"
Regie: Max Augenfeld
2005 Theaterlabor Darmstadt

Goldoni "Der Diener zweier Herren"
Regie: Rallf-Günther Krolkiewicz
2004 Hans-Otto-Theater Potsdam

Palitzsch "Drei kurze Texte"
Regie: Peter Palitzsch
2003 Théâtre National du Luxembourg


kritiken - eine auswahl

Mozart/Posing/Klein "Mozart im Reich von 1001 Nacht"
"Wolfgang Amadeus Mozarts 1782 uraufgeführte Oper `Die Entführung aus dem Serail`diente der Regisseurin Jacqueline Posing-Van Dyck (musikalische Leitung: Camille Kerger) als Vorlage für ein buntes und witziges Singspiel, das geschickt die eigentliche Handlung mit einer zweiten Ebene verbindet. Aus Belmonte, dem Bräutigam Konstanzes, wird Mozart, der sich fast mehr um seine Noten sorgt als um seine Liebste. [...] Die (Bühne) ist, ebenso wie die in bestickter Seide und Brokat gehaltenen Kostüme, liebevoll gestaltet, mit Orientteppichen und arabischen Sitzkissen geschmückt (Bühne und Kostüme: Christian Klein). Bunte Barock-Perücken mit Federn und Schleifchen komplettieren den märchenhaften Look [...]"
Ilka Bärwald, Hertener Allgemeine Zeitung 2006

Efstratiou "Jeanne d'Arc"
"Ein Meer illuminierbarer Kerzen, wie es aus dem Sand auf dem abgedeckten Orchester ragt, verbreitet weihevolle Stimmung, gemahnt auch an Jeannes Schicksal. [...] Ihren Aufstieg zur menschlichen Kampffanfare erzählt der erste Teil. Er zeigt Königin Isabeau, Kollaborateurin der Engländer, auf einem rollbaren Langbett bei erotischen Ausschweifungen, in denen sich auch ihr Sohn mit seiner Mätresse erschöpft. Zwei Rundsäulen und ein Kreuz markieren dann jene Kirche, in der Erzengel und weibliche Heilige Jeanne den göttlichen Auftrag mitteilen und ihr das sieghafte Schwert verheißen, das der Stadthauptmann im Kerzenmeer für sie entdeckt. [...] Wenn Efstratiou Akzente ebenso sparsam setzt, wie Christian Kleins Bühne hauptsächlich mit Licht in der Schwärze modelliert, so verlangsamt die Choreografin Kampfbilder auf Zeitlupe und siedelt sie damit, statt im blanken Naturalismus, in visionären Welten an."
Volkmar Draege, Neues Deutschland 2008  

"Ein Tanzvokabular, das die Imagination sonderlich für die innere Dramatik reizt. Freie Bewegung mit klassischen Elementarteilchen wird kontrapunktisch zur Musik gesetzt. Es gelingt spannende Körpersprache: Nicht das Buchstabieren von Musik, sondern das Gestimmtsein durch Musik; adäquat zu mittelalterlichen Chorälen, zu Bruchstücken von Pärt oder Schnittke. Dazu kommt szenische Prägnanz, wie im Kirchenraum. Und Krieg wird selbst mit wenig Personal atmosphärisch spürbar auf der tanzgerecht weiten, knapp markierten Bühne von Christian Klein."
Manfred Zelt, Schweriner Volkszeitung 2008

Mitterer/Utz "Das tapfere Schneiderlein"
"Und doch ist sie etwas ganz Besonderes. Sie ist zum einen [...] eine Eigenproduktion, die nicht nur den Besonderheiten des hiesigen Publikums, sondern auch den Einschränkungen durch die Begebenheiten der Bühne des TNL Rechnung tragen muss. [...] In diesem Jahr erwartet uns das Team um Regisseurin Jacqueline Posing-Van Dyck mit einer Inszenierung der bekannten Gebrüder-Grimm-Geschichte Das tapfere Schneiderlein. [...] Dass es für diese Bühnenstücke nicht nur eine Art der Inszenierung gibt, zeigt das Ensemble des TNL, das sich über die Jahre hindurch immer wieder in verschiedenen Möglichkeiten der Dramaturgie und des Bühnenbildes versucht hat. Es ist ein Ausloten des Machbaren auf der Bühne einerseits, ein Erspüren der Befindlichkeiten der jungen Zuschauer andererseits. [...] Man wird nicht von pompösen Klassikmelodien an die Wand gedrückt, die Kraft des Ausdruckes liegt in einem präzisen Zusammenspiel von Elektronik-Klängen, Gesangseinlagen und schauspielerischen Elementen – dies alles in einem mit Bedacht einfach gestalteten Bühnenbild von Christian Klein." 
Anne Schroeder, D'Land Luxembourg 2008


fotos

Fusion   Jeanne d`Arc  
Il mondo della luna Il mondo della luna
Schaf   Mozart im Reich von 1001 Nacht
Das tapfere Schneiderlein Das tapfere Schneiderlein - Figurinen

link

www.christianklein.eu

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