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    Nikolaus Porz

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biographie arbeiten kritiken fotos  


biographie

Nikolaus Porz ist auf einem Bauernhof in der Eifel aufgewachsen. Erste Erfahrungen mit dem Theater machte er 1985 als Bühnenbildner und Schauspieler im "Theater in der Kreide" in München. Es folgte eine Schauspielausbildung in Berlin. Während dieser Zeit gründete er gemeinsam mit Armin Petras und anderen Schauspielern das "Medea West Theater". Es folgten diverse freie Assistenzen und eigene Ausstattungen u.a. am Schauspiel Essen und bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen. 1994-1996 war er Ausstattungsassistent am Bremer Theater. In dieser Zeit entwickelte er erste Räume für Oper und Schauspiel und realisierte diverse Kunstprojekte. Von 1996-1998 übernahm er die Ausstattungsleitung an der Landesbühne Wilhelmshaven. Dort war er neben der Tätigkeit als Ausstatter auch für die Entwicklung eines neuen Erscheinungsbildes, einer "corporate identity" des Theaters verantwortlich. Seit 1998 arbeitet Nikolaus Porz als freischaffender Bühnen- und Kostümbildner u.a. am Staatstheater Oldenburg, Schauspiel Freiburg, Theater Lübeck und an den Staatstheatern Nürnberg und Mainz.


arbeiten - eine auswahl

Caryl Churchill "Die Kopien"
Regie: Malte Kreutzfeldt
2005, Staatstheater Mainz

Gary Owen "Die versunkene Welt"
Regie: Malte Kreutzfeldt
DEA 2004, Staatstheater Nürnberg

Tom Lanoye "Mamma Medea"
Regie: Daniel Ris
2004, Staatstheater Oldenburg

Jacques Offenbach "Die schöne Helena"
Regie: Corinna von Rad
2003, Stadttheater Freiburg

Moritz Rinke "Die Optimisten"
Regie: Corinna von Rad
2003, Stadttheater Freiburg (eingeladen zu den Mühlheimer Theatertagen)

Julien Green "Süden"
Regie: Malte Kreutzfeldt
2003, Theater Lübeck

Friedrich Schiller "Don Carlos"
Regie: Antje Lenkeit
2002, Stadttheater Augsburg

Igor Bauersima "norway today"
Regie: Corinna Behtge
2002, Stadttheater Lübeck

Giacomo Puccini "Tosca"
Regie: Waltraud Lehner
2001, Schlossfestspiele Wernigerode

Gerhard Hauptmann "Einsame Menschen"
Regie: Kay Neumann
1999, Theater Heidelberg

Adriana Hölsky "Der Parzival"
Regie: Christian Marten Molnar
1999, Theater Gießen (eingeladen zur Biennale München)

Friedrich Hebbel "Maria Magdalena"
Regie: Kay Neumann
1998, Bremer Theater


kritiken - eine auswahl

Caryl Churchill "Die Kopien"
"Für die Erzählung, die etwa 30 Jahre nach dem Klonen einsetzt, hat Nikolaus Porz einen bedrückend engen Raum geschaffen: Über die rückseitige Milchglaswand rieselt pausenlos Wasser und schafft auch eine fühlbare Atmosphäre. Der Raum hat keine Türen, eine Spiegelwand kopiert die Figuren zusätzlich. In dieser zwanghaften Enge fällt nun nach und nach die Fassade."
J.-S. Kittel, Mainzer Rhein Zeitung 2005

Moritz Rinke "Die Optimisten"
"Graue Betonplatten, eine schmutzige Lüftungsanlage, Whiskyflaschen in militärischer Reihung hinter der Bar, trübe Glasbausteine als Fenster – und ein von Plastikplanen verdeckter Dschungel. Eine westliche Festung, ein Gefängnis. Das wachsende Gefühl von Bedrohung weist in Freiburg gleichzeitig einen verlockenden Ausweg aus der Wohlstandstristesse: Als die Plastikplanen abfallen, geben sie den Blick frei auf eine lüstern wuchernde, geheimnisvoll leuchtende Pflanzenidylle."
BZ Freiburg 2003

Julien Green "Süden"
"Die Ausstattung von Nikolaus Porz findet die Balance zwischen der Andeutung des Historischen und der Abstraktion. Außer drei Schaukelstühlen, die spielerisch das Klischee vom gemütlichen Südstaatenleben andeuten, steht in dem Salon nur noch ein Tischchen mit Dekanten, zu denen die Verzweifelten greifen, und ein Grammophon, mit dem sie versuchen, die Stille zu übertönen."
Lübecker Nachrichten 2003

Friedrich Schiller "Don Carlos"
"Das Bühnenbild macht die Inszenierung so heutig. Ein weißer Kasten, der seine Größe ständig ändert. Für das Publikum entsteht mehr als die Illusion von einem Palast mit unzähligen Räumen: Das Bühnenbild war einfach faszinierend."
Radio Fantasy 93

Adriana Hölsky "Der Parzival"
"Die Inszenierung macht daraus einen grellen Comic-Strip. Gespielt wird in einem Raum, angeschmuddelt lindgrün. Eine Mischung aus Tanzcafe und Kantine. Mitten im Publikum agieren die Sänger und das Orchester. Parzival ist einer von uns, und mit ihm entstammt das übrige Personal dem zeitgenössischen Typenarsenal."
Theater der Zeit 1999

Igor Bauersima "norway today"
"(…) ein Prozess der Selbstfindung, für den Nikolaus Porz den passgenauen Rahmen schafft. Auf seinem Kipp-Podium, das scharf begrenzt Flucht nicht zulässt, sind die Figuren zurückgeworfen auf sich selbst, und die drei darum aufgestellten Spiegelwände ermöglichen zudem ein raffiniertes Wechselspiel: Außenwelt und Innenwelt spiegeln sich gleichermaßen auf der reflektierenden Silberfolie. (…) Die werden auch zur Projektionsfläche für das psychedelische Farbenspiel eines Polarlichts, das Juli und August wie der ersehnte Beweis dafür erscheint, das es doch noch etwas ganz anderes gibt als das Pixelraster auf dem Bildschirm."
Lübecker Nachrichten 2002


fotos

Der Parzival norway today Don Carlos Die Optimisten
Die schöne Helena Die Kopien Einsame Menschen Die versunkene Welt

link

www.nikolausporz.de

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