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    Jan A. Schroeder

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biographie arbeiten kritiken fotos  

biographie

1970 in Berlin geboren, studierte Jan A. Schroeder nach einem Praktikum an der Komischen Oper Berlin Bühnen- und Kostümbild bei V. Pfüller und H.-J. Ruckhäberle an der Kunsthochschule Berlin - Weißensee (1990-96).
1993 realisierte er seine erste eigene Ausstattung ("Kampf des Negers und der Hunde") am bat Studiotheater Berlin, der weitere Arbeiten mit Studenten der Schauspielschule "Ernst Busch" folgten.
Darauf absolvierte er ein Gaststudienjahr an der Theaterschool Amsterdam (Object-Theater), wo er erste eigene Erfahrungen mit Tanztheater und Performance sammelte.
1996 stattete er "Albert Herring" als praktische Diplomarbeit am Kleist–Theater Frankfurt/O. aus. Nach einem einjährigen Aufenthalt in Andalusien als DAAD-Stipendiat folgten erste Arbeiten als freischaffender Bühnen- und Kostümbildner im In- und Ausland, u.a. in Mannheim, Helsinki, Zwickau, Greifswald, Berlin und Dresden.
2001 Gründungsmitglied der freien Gruppe "Schöpfwerk" mit dem niederländischen Regisseur Rogier Hardeman. Mehrere Produktionen in Berlin und Zürich ("Hope & Glory 2003).
Im Frühjahr 2002 war er als Ausstatter an der Entwicklung des virtuellen Bühnenbildes und der Kostümprojektionen in Echtzeit für die Uraufführung der Oper "Der Jude von Malta" auf der Münchener Biennale für Zeitgenössisches Musiktheater beteiligt. Die Arbeit wurde auf der Ars Electronica 2004 in Linz prämiert.
Weitere Arbeiten mit den Regisseuren Carlos Manuel, Annette Büschelberger, Arne Retzlaff, Alexander Stillmark, Lydia Bunk, Matthias Nagatis und Rogier Hardeman an den Theatern in Freiburg, Heidelberg, Radebeul, Aachen und Plauen.


arbeiten - eine auswahl

William Shakespeare "Othello"
Regie: Lydia Bunk
2004, Landesbühnen Sachsen

Friedrich Schiller "Maria Stuart"
Regie: Alexander Stillmark
2004, Theater Zwickau-Plauen

Friedrich Hebbel "Maria Magdalena"
Regie: Lydia Bunk
2003, Theater Aachen

James M. Barrie "Peter Pan"
Regie: Annette Büschelberger
2002, Theater Heidelberg

Tom Peukert "Kaspar Hauser Bombe"
Regie: Carlos Manuel
UA 2002, Theater Freiburg

Anton Tschechow "Platonow"
Regie: Arne Retzlaff
2001, Landesbühnen Sachsen

George Tabori "Mein Kampf"
Regie: Matthias Nagatis
2001, Theater Vorpommern Greifswald/Stralsund

William Shakespeare "Was ihr Wollt"
Regie: Arne Retzlaff
2001, Landesbühnen Sachsen

William Shakespeare "Hamlet"
Regie: Arne Retzlaff
1999, Theater Zwickau

Heiner Müller "Der Auftrag"
Regie: Bruno Klimek
1998, Nationaltheater Mannheim

M. Nymann "Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte"
Regie: A. Herrmann
1998, Theater Frankfurt/0.

Harold Pinter "Old times"
Regie: Soila Valkama
1997, Jurkka Teatteri Helsinki


kritiken - eine auswahl

Carlo Goldoni "Der Lügner"
"(...) ein venezianisches Theaterfest der komödiantischen Extraklasse. (...) Jan A. Schroeder entwarf der illustren Gesellschaft wundervolle Kostüme, maßgeschneidert für jeden Charakter – von superb bis derb, von historisch bis modern. Der bunte Haufen scheint aus aller Herren Länder zu kommen, (...), eine temporeiche Maskerade."
Jenny Züchner, Stadtstreicher Zwickau 1998

William Shakespeare "Hamlet"
"So zitiert Ausstatter Jan A. Schroeder mit Seitenwänden, die sich in Richtung Brandmauer staffeln und verschiedene in die Tiefe gehende Ebenen bilden, einerseits barockes Kulissentheater. Zum anderen erinnern die hintereinander liegenden Maschengittertore, hinter denen sich einzelne Szenenbilder aufbauen, wiederum an das funktionelle Prinzip, nach dem sich Computerspielwelten erschließen."
Ulrich Hammerschmidt, Freie Presse 1999

William Shakespeare "Was ihr wollt"
"
Das Bühnenbild wirkt wie verpackt (...) Viele Spielmöglichkeiten tun sich auf und werden von allen Darstellern rigoros genutzt. Die langen Gänge über die schrägen Rampen auf der Bühne machen die Über- und Umwege der Suchenden deutlich sichtbar."
Wolfgang Großmann, Sächsische Zeitung 2001

Jewgeni Schwarz "Zar Wasserwirbel"
"(...) Auf der Bühne entrollt sich ein Feuerwerk von Einfällen, der Kampf zwischen Gut und Böse tobt hin und her (...) Unabdingbar und besonders zu loben ist die Arbeit des Ausstatters Jan A. Schroeder, dessen Bühnen- und Lichteffekte, Kostüme und Masken ein Hauptbestandteil des Erfolgsrezepts der Inszenierung sind. Seien es die zweibeinigen Fische (...) oder sei es das wechselnde Licht, das das Unheimliche des Wasser-Reiches kräftig unterstreicht - den Augen und der Phantasie wird viel geboten."
Gundula Sell, Sächsische Zeitung 2001

James M. Barrie "Peter Pahn"
"(...) kurios-konfus, fesselnd und chaotisch-spannend, überraschend und schnell. Es ist was los auf der großen Bühne des Stadttheaters Heidelberg. (...) Jan Schroeder traf mit der Ausstattung den Nerv kindlichen Geschmacks, ohne sich anzubiedern; ein umwerfend phantastisches, flexibles und doch realistisches Bühnenszenario, dessen Um- und Ausbauarbeiten keinen einzigen Vorhang erfordern."
Sibylle Baur-Kolster, Rhein-Neckar Zeitung 2002

Friedrich Hebbel "Maria Magdalena"
"
Das Ambiente, in dem sich die Familientragödie (...) abspielt ist gediegen: Wie von Designerhand gestaltet, wirken die marmorhaften, elegant geschnittenen und effektvoll beleuchteten Wände des einzigen Schauplatzes: dem Wohnzimmer (...) von Meister Anton, der in dieser Version vom Tischler zum Architekten im piekfeinen Anzug mutiert ist. Anton hat offenbar ein Faible für Japan: in zwei Vitrinen bewahrt er Masken und Samurai-Schwerter auf und in dem kiesbedeckten Boden vor der Couch fehlt nur noch der Koi-Teich (...)."
Eckhard Hoog, Aachener Nachrichten 2003


fotos

Die goldene Göttin Zar Wasserwirbel Zar Wasserwirbel Maria Stuart
Der Jude von Malta Der Jude von Malta Der Lügner, Dottore Der Lügner

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