| kritiken
- eine auswahl
Johann Wolfgang Goethe "Stella"
"[...] Das Bühnenbild von Jörg Zysik ist dagegen genial - genial einfach. Ein paar Handgriffe genügen, Fenster und Türen werden an Schienen verschoben - und schon ist in Sekunden der Ortswechsel vollzogen. [...]"
Veit Müller im Reutlinger Generalanzeiger 2011
"[...] Und wir schauen drauf. Und sehen als Erstes eine Bühne (Jörg Zysik) voller Fenster, via Vorhangleisten an der Decke variabel verschiebbare Raumbilder, Raumteiler. Schon mal gesehen, aber hier sehr reiz- und wirkungsvoll. Passepartouts der Vergeblichkeit- im Stück fällt ja bei allen durchgespielten Konstellationen immer irgendjemand aus dem Bild, geht die Rahmung nicht auf. [...]"
Peter Ertle im Schwäbischen Tagblatt 2011
Christian Hansen "Im Wald stehen. Ein Robin Hood Versuch"
"[...] Regisseur Laurent Gröflin würdigt jedenfalls die jahrhundertelange Beliebtheit des Vorzeige- Rebellen mit einem anarchistischen Stil-Tuttifrutti, bei dem Robin Hood den Wald vor lauter Tüchern nicht mehr sieht: Die Bühne von Jörg Zysik besteht nämlich aus einem Wirrwarr von Wäscheleinen voller Lumpen, die mal als Wald, mal als Räubervolk, mal als Pferd herhalten müssen. [...]"
Katrin Kipp in der Südwestpresse 2011
"[...] Wenn Richard Henschel sich nach einer glänzenden Frauenrolle die Perücke vom Kopf reißt und laut polternd verkündet, das würde er nicht nochmal spielen, woraufhin beide Schauspieler wenig Gutes über den in der Kantine sitzenden Regisseur („Der schaut sich das doch nicht mal an“) zu sagen haben: Das macht schon Spaß. Dazwischen erschaffen die einzeln von den „Wäscheleinen“ hängenden, von der Filmprojektion angestrahlten Lumpen (Bühne, Kostüm: Jörg Zysik) plötzlich einen Wald, der jede aufwändige Kulisse locker in die Tasche steckt. [...]"
Peter Ertle im Schwäbischen Tagblatt 2011
Christian Hansen / Laurent Gröflin "Was tun bei Schräglage?"
"[...] Auf der Bühne stehen und liegen überall große Holzgestelle und Paletten herum. Hier war vielleicht mal etwas. Eine Halle, eine Fabrik, ein Büro – so genau lässt sich das nicht sagen. Den Assoziationen setzt Jörg Zysiks Bühneninstallation zumindest keinerlei Grenzen. Zwischen den Überresten früherer Betriebsamkeit sitzt nun ein junger Mann, Lars, und liest in einem Buch. "[...]
Sascha Westphal auf mehrtheater.de 2009
Homer / Inge Missmahl "Troja- Ithaka- Konstanz"
"[...] Und dann gibt es da noch die dritte Handlungsebene, die sich vor der eigentlichen Bühne (Bühnenbild: Jörg Zysik) abspielt. Das ist die Jetztzeit [...]"
Michael Lünstroth im Südkurier 2008
Ferdinand Bruckner "Krankheit der Jugend"
"[...] Weiß gekleidet begeben sich die älteren Herrschaften auf die weiß bespannte Bühne von Jörg Zysik, rezitieren, flanieren und tanzen, treten auch frisch und munter in die Pedale eines Trimm-Rads. [...]"
Ruth Heynen in der Neuen Rheinzeitung 2006
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