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    Andrea Eisensee

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biographie arbeiten kritiken fotos  

biographie

Andrea Eisensee wurde 1964 in Weimar geboren. Sie absolvierte eine Baufacharbeiterlehre und studierte danach Architektur an der Kunsthochschule Berlin. 1984 arbeitete sie für ein Jahr als Assistentin der Kostümdirektorin an der Deutschen Staatsoper Berlin. Sie setzte ihr Studium im Bereich Bühnen- und Kostümbild an der Kunsthochschule Berlin fort, das sie 1989 mit Diplom abschloss. Danach wirkte Andrea Eisensee als freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin u.a. am Opernhaus Halle in der Inszenierung "Tamerlan" (Regie: Peter Konwitschny). 1990 kehrte sie für ein Jahr als Meisterschülerin an die Kunsthochschule zurück. Im Anschluss arbeitete sie wiederum als freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin, u.a. an der Volksbühne Berlin. 1993 studierte sie Szenografie an der Hochschule für Film- und Fernsehen Potsdam Babelsberg bei Prof. Alfred Hirschmeier und schloss dieses Studium mit dem Diplomfilm "Die andere Seite" (Regie: Boris Naujoks) ab. 1994 war Andrea Eisensee Stipendiatin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes in Frankreich. 1995 bis 1997 war sie Kostümdirektorin am Kleist Theater Frankfurt/O. Seit 1997 ist Andrea Eisensee wieder als freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin tätig, u.a. am Theater Dortmund, Theater der Landeshauptstadt Kiel, Opernhaus Halle, Staatstheater Cottbus, Staatstheater Schwerin, Staatstheater Oldenburg und an der Sächsischen Staatsoper Dresden.
2001 wirkte Andrea Eisensee als Set Dresser für den Film "Good bye Lenin".


arbeiten - eine auswahl

Mozart "Der Schauspieldirektor" / Salieri "prima la musika"
Regie: Heike Hanefeld
2004, Brandenburger Theater

Gerhard Hauptmann "Die Ratten"
Regie: Markus Kopf
2004, Städtische Bühnen Münster

Fritz Kater "Zeit zu lieben, Zeit zu sterben"
Regie: Olaf Hilliger
2004, Nationaltheater Weimar

Karl-Heinz Stockhausen "Am Himmel wandre ich"
Regie: Sandra Leupold
2004, Sächsische Staatsoper Dresden

William Shakespeare "Der Sturm"
Regie: Markus Kopf
2003, Städtische Bühnen Münster

Schwemmer / Schöbel "Der kleine Muck"
Regie: Micha Funke
2002, carrousel Theater an der Parkaue

Arnold Bronnen "Vatermord"
Regie: Bernd Mottl
2002, Theater der Landeshauptstadt Kiel

Claudio Monteverdi "Die Krönung der Poppea"
Regie: Axel Köhler
2001, Opernhaus Halle

William Shakespeare "Romeo und Julia"
Regie: Peter Dehler
2001, Staatstheater Schwerin

Bertolt Brecht "Dreigroschenoper"
Regie: Gerhard Jehlen
2001, Staatstheater Oldenburg

Wolfgang Amadeus Mozart "Die Entführung aus dem Serail"
Regie: Bernd Mottl
2000, Theater Baden-Baden

Toni Kushner "Angels in Amerika"
Regie: Bernd Mottl
1999, Theater Baden-Baden


kritiken - eine auswahl

Gerhard Hauptmann "Die Ratten"
"Prachtvolles Bühnenbild! (...) Wichtigen Anteil daran hat Andrea Eisensees kontrastreiches Bühnenbild. Da ist der hohe Dachboden des Hauses: Hier hat sich der arbeitslose Schauspieldirektor Hassenreuter mit einer Laienspielschar zwischen historischen Kostümen und Requisiten eingenistet – eine zauberhaft verwunschene Scheinwelt voller Roben und Kronleuchter, Spiegelbild der Illusionen der Figuren. Durch das Vorziehen der Kulissenrückwand wird daraus die Wohnung der Familie John ein paar Stockwerke tiefer: entsetzlich schäbig und trotz hoher Wände klaustrophobisch."
Manuel Jennen, Münstersche Zeitung 2004

William Shakespeare "Der Sturm"
"Als eigentliche Stars des Stücks müssen Ariel, Caliban und das Bühnenbild gelten. (...) Das einfallsreiche Bühnenbild (Andrea Eisensee) mit perspektivisch in die Tiefe laufenden Stahlrohren, Elektroschrott und einem aus Gittern bestehenden Boden, der mal als Falltür, mal als Urwald funktioniert, nutzt geschickt Filmvorbilder wie `Alien 3` und `Lautlos im Weltraum` und schafft die unabdingbare Voraussetzung, dass die Insel wie ein gestrandetes Raumschiff wirkt."
Hans Gerold, Westfälische Nachrichten 2003

John Graham "Hexenschuss - oder der Bandscheibenvorfall"
"Weiß wie die Unschuld ist die Bühne. Plüschige Flokatis bedecken den Boden, weiß sind Tisch und Stühle und natürlich auch die vielen Türen, an denen Piktogramme den Weg in Küche, Bad oder Schlafgemach weisen. Auf zwei Ebenen präsentieren sich drei Zimmer von antiseptischem Chic auf einem Blick. In dieser gestylten Wohnlandschaft (Andrea Eisensee) wird er sich ereignen, (...)."
Sabine Tholund, Kieler Nachrichten 2001

Matthias Thurow "Die vergessene Tür"
"Das Phantasieland steht auch vom Standpunkt des Bühnenbildes im krassen Gegensatz zur Realität. Trist ist dort das im sozialen Wohnungsbau angesiedelte Gebäude, farbig und mit skurrilen Gestalten durchwachsen zeigt sich dagegen das imaginäre Land. Die gesamte Ausstattung von Andrea Eisensee ist auf höchstem Niveau."
Miklos Theatorix, Braunschweig Report 1994

Thoni Kushner "Angels in Amerika"
"Andrea Eisensees raffiniertes Bühnenbild nutzt die Technik des Hauses voll aus. Kalte chromglänzende oder gekachelte Wände, die durch eine kluge Lichtregie verwandelt werden, bilden variabel den Rahmen für Szenen in Wohnungen, Krankenhaus, Männertoilette, Bar oder Straßenschlucht."
Kirsten Voigt, Badisches Tagblatt 1999

William Shakespeare "Othello"
"Die Aufführung kommt modisch up to date daher: die historischen Kostüme sind durch moderne ersetzt. Die Ausstatter Martin Fischer und Andrea Eisensee schaffen mit Treppe, Steg und Schwingtür – alles aus Metall – ein Ambiente, das im Auf und Ab ein lebhaftes Ensemblespiel erlaubt, pointiert durch Gags wie die Ankunft der Venezianer, die auf der Drehbühne wie auf Meeres Wellen in den Hafen einfahren oder auch, in Taucherkluft aus der Versenkung hochsteigend, einen Kasten natürlich gekühlter Erfrischungsgetränke anschleppen."
Günther Grack, Berliner Zeitung 1999


fotos

Der kleine Muck Die Ratten Dantons Tod Romeo und Julia
Apollo und Daphne Buddy Boldens Blues Hexenschuss - oder ein Bandscheiben-vorfall Der Sturm


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