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    Ilka Weiss

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biographie arbeiten kritiken fotos  

biographie

Ilka Weiss wurde 1973 in Heilbronn am Neckar geboren. Nach dem Abitur wendete sie sich dem Studium der Architektur zu. Bereits während ihrer Studienzeit arbeitete sie als Bühnenbildassistentin unter anderem bei Carlo Tommasi, Wolf Münzner, Johannes Grützke und Roland Aeschlimann.
Als Mitarbeiterin von Aeschlimann betreute sie Produktionen des Staatstheaters Mainz, der Schwetzinger Festspiele, der Frankfurter Oper, des Opernhauses La Monnaie in Brüssel und des Grand Théâtre in Genf.
Inzwischen realisierte Ilka Weiss nicht nur eigene Bühnenbilder, sondern trat auch mit Installationen und Architekturentwürfen an die Öffentlichkeit.


arbeiten - eine auswahl

Giacomo Puccini "Tosca"
Regie: Michael Sturm
2005, Pfalztheater Kaiserslautern

Engelbert Humperdinck "Hänsel und Gretel"
Regie: Christina Gassen
2005, Staatstheater Mainz

Franz Lehár "Die lustige Witwe"
Regie: Helga Wolf
2004, Staatstheater Mainz

Nico Dostal "Clivia"
Regie: Anouk Nicklisch
2003, Staatstheater Mainz

Wolfgang Marschall "Wenn der Türke zweimal klingelt"
Regie: Wolfgang Marschall
2001, Kabarett "Die Käs" in Frankfurt/Main

"Karl und Ottel" Live Comedy
2001, TV-Produktion des SWR Baden-Baden

Wolfgang Marschall "2000 Jahre sind genug"
Regie: Wolfgang Marschall
2000, Kabarett "Dusche" in der Mannheimer "Klapsmühl' am Rathaus"


kritiken - eine auswahl

Giacomo Puccini "Tosca"
"Das Bühnenbild von Ilka Weiss ist bewusst reduziert: Wandelemente mit raffinierten Licht- und Schattenspielen, Nebel und Lichtprojektionen schaffen (...) den stimmungsvollen Rahmen, in dem sich der tragische Grundkonflikt entfalten kann. Im dritten Akt finden sich die Akteure auf einer gekonnt ironisierten Insel der Glückseligkeit wieder, mit strahlend blauem Himmel und Symbolen für ein besseres Leben."
Die Rheinpfalz, September 2005

Engelbert Humperdinck "Hänsel und Gretel"
"Die durch ihre fließenden Übergänge bestechenden Bühnenbilder von Ilka Weiss tragen nicht unerheblich zur Authentizität des Geschehens bei (...). Durch ein Loch im Boden, der unversehens zum Himmel einer anderen Welt mutiert, betreten die Geschwister eine Sphäre, in der die mütterlichen Maßstäbe ins Groteske übersteigert erscheinen."
Frankfurter Allgemeine, November 2005

Nico Dostal "Clivia"
"Schon das Bühnenbild von Ilka Weiss stimmt hoffnungsfroh: (...) eine stilisierte Wüstenlandschaft, rechts zwei Kakteen, links ein Grenzhäuschen. (...) Alles in schrilles Licht getaucht, die Szenerie präsentiert sich irreal (...). Und wenn sich die schöne Clivia lasziv aus einer mit Seide ausgeschlagenen Kiste herausräkelt, ihren Plüschleoparden fest im Griff, weiß der Zuschauer: der Abend verspricht kurzweilig zu werden. Gags dieser Qualität, gekonnt im Bühnengeschehen platziert, verhindern nicht nur Langeweile, sie geben dieser Inszenierung zudem Tempo und Charme (...)."
Helena Sender-Petry, Mainzer Allgemeine Zeitung 2003

Franz Lehár "Die lustige Witwe"
"Peter Mussbach und Sylvain Camberling haben 1996 in Frankfurt (...) ein Meisterwerk intelligenter Unterhaltung geboten. Der erste Eindruck auf den kühl konstruierten Raum lässt dies auch in der Mainzer Aufführung erhoffen (...). Eindrucksvoll hat Ilka Weiss eine elliptische Öffnung gebaut wie ein übergroßes Guckloch oder eine Luftblase der Illusionen. Die unvermeidliche Treppe für den Star-Auftritt führt zerbrechlich und Absturz gefährdet herab (...)."
Siegfried Kienzle, Mainzer Allgemeine Zeitung 2004

"(...) So ist gerade die Einheitsbühne mit ihrem ovalen Ausschnitt in der Zwischenwand, hinter dem sich eine geschwungene Freitreppe wie aus den Frühjahren der Fernsehshow für mondäne Auftritte bestens anbietet, eine fast schon von selbst tragende Folie für die Regie (...)."
Axel Zibulski, Wiesbadener Kurier 2004

Wolfgang Marschall "2000 Jahre sind genug"
"Das Programm führt auf fröhliche Weise vor, wie die Welt der intellektuellen Mickymäuse bald aussehen könnte (...). Die Kabarettisten biwakieren (...) in einem Niemandsland des Verstandes. Ihr Spielplatz ist eine Lichtung. Ilka Weiss entwarf ein poetisches Bühnenbild, ein militärisch-waldiges Tarnnetz, das wie ein riesiger Maulkorb wirkt. Im Netz gefangen zappeln die letzten Mohikaner, (...) die den Abgesang der Klugheit und Vernunft stoppen wollen."
Gerd Kowa, Die Rheinpfalz 2000


fotos

Die lustige Witwe Die lustige Witwe Die lustige Witwe Die lustige Witwe
Clivia Clivia Clivia Clivia
Hänsel und Gretel Hänsel und Gretel Tosca Tosca

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