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    Stefan Haufe

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biographie arbeiten kritiken fotos  

biographie

Stefan Haufe geb. 1963 in Oberhausen als 2.Sohn einer Tänzerfamilie, hat vor allem die amerikanischen Filmmusicals bereits mit der Muttermilch aufgesogen. Nach ersten Bühnenerfahrungen am Wiesbadener Staatstheater kam das Studium des klassischen Tanzes im Alter von 20 Jahren dennoch überraschend, hatte er doch zunächst ein Schauspielstudium anvisiert.

Bereits nach zwei Jahren erfolgte das Tänzerengagement ans Nürnberger Opernhaus, wo er nach kurzer Zeit mit ersten Choreographien auf sich aufmerksam machte. Aufträge für das Nürnberger Musiktheater und Schauspiel folgten. 1992 - mit 29 Jahren - der Schritt als Ballettdirektor ans thüringische Theater Nordhausen, 1996 ans Mecklenburgische Staatstheater Schwerin. 2004, nach 12 Jahren als Ballettchef und fast 40 abendfüllenden Ballettprogrammen der Absprung, und 2005 der Neustart als freischaffender Regisseur und Choreograph.

Schon in den ersten Inszenierungen ("Evita" in Annaberg; "Glückliche Reise" in Schwerin, "Die Zirkusprinzessin" in Bremerhaven) zeigte sich das Potential, aus dem Haufe als Regisseur zum Einen dank seiner choreographischen Begabung schöpfen kann, darüber hinaus aber auch die überaus lebhafte und humorvolle Dialogregie, die ihn als phantasievollen Komödianten auszeichnet.


inszenierungen - eine auswahl

Johann Strauss "Eine Nacht in Venedig"
2010, Stadttheater Bremerhaven

Frank Pinkus "Die Biene Maja"
2009, Landestheater Neustrelitz

UA Daniel Call / Stefan Mens "Romy - Die Welt aus Gold"
2009, Theater Heilbronn

Carl Zeller "Der Vogelhändler"
2009, Stadttheater Bremerhaven

Emmerich Kálmán "Die Zirkusprinzessin"
2008, Stadttheater Bremerhaven

Andrew Lloyd Webber "Jesus Christ Superstar"
2007, Theater Annaberg

Eduard Künneke "Glückliche Reise"
2006, Staatstheater Schwerin

Andrew Lloyd Webber "Evita"
2005, Theater Annaberg

Christoph Willibald Gluck "Orpheus und Eurydike"
2003, Staatstheater Schwerin


kritiken - eine auswahl

Emmerich Kálmán "Die Zirkusprinzessin"
Regisseur Stefan Haufe erweist sich als Meisterartist. Er inszeniert das flotte Stück von 1926 zwar ganz traditionell, aber teuflisch gewitzt. (...) Ständig ist jemand in Bewegung, immer herrscht Revue-Stimmung. Jeder Schritt wirkt auf die Sekunde berechnet, auch die Nicht-Tänzer finden sich in kleinen, feinen Choreografien wieder (...)
Bestens ausbalanciert zwischen Sentiment, Komik und Puszta-Vitalität gelingen zweieinhalb Stunden Operettenspaß (...) Wer die Operette liebt, muss hierhin. Sebastian Loskant, Nordseezeitung 17.03.08

"Regisseur Stefan Haufe zauberte eine Inszenierung, bei der der Funke vom ersten Moment an übersprang (...) da gibt es kein ödes Rampenstehen. Und Haufe hat offensichtlich sehr an den feinen Nuancen der Darstellung gefeilt. Die Mimik hat Witz und Ausdruck, die Dialoge kommen endlich einmal nicht holperig daher. Komik statt Klamauk. Und immer schwingt ein Hauch feiner, liebevoller Ironie mit..."
Wolfgang Denker, Kreiszeitung 19.03.08

Frank Pinkus "Die Biene Maja"
"Im ausverkauften Haus vereint die Inszenierung von Stefan Haufe poppige Musik (...) mit einer in Farben und Fantasie schwelgenden Ausstattung von Lena Brexendorff und vor allem einem mitreißend spielenden, singenden, tanzenden Ensemble."
Susanne Schulz, Strelitzer Zeitung, 19.11.09

UA Daniel Call / Stefan Mens "Romy - Die Welt aus Gold"
"Die Wandlung vom Internatsmädchen zur erfolgreichen Künstlerin (...) überzeugt. Ein erfahrener Musiktheater-Regisseur und Choreograph, Stefan Haufe, schafft im attraktiven, stilsicheren Bühnenbild (Lars Betko) mit den Protagonisten und dem Ensemble, ein gelungenes, temperamentvolles und durch schnelle Szenen-Wechsel gekennzeichnetes abwechslungsreiches Ambiente."
Werner R.Jänicke, Rhein-Neckar-Zeitung, 29.04.09

Eduard Künneke "Glückliche Reise"
"Regisseur Stefan Haufe fasste die Dialoge neu und zog sie ein wenig ins Heutige. Auch die Art und Weise, in der die Geschichte der beiden deutschen Auswanderer erzählt wird (...) lässt konkreten Zeitbezug offen und scheint mehr ins Gegenwärtige zu zielen. Die überdrehten Slapsticks des Schauspielerpärchens Bettina Schneider und Jörg Zirnstein (...) tun das Ihrige dazu. Es wird gesungen, getanzt, geliebt (...) und alles kommt rechtzeitig zum guten Operettenende."
Michael Baumgartl, Schweriner Volkszeitung, 12.11.06

Andrew Lloyd Webber "Evita"
"Das Annaberger Theater hat zu alter Qualität zurückgefunden. Inszenierung und Choreographie sind eins. Haufe lässt die Bilder tanzen, das stimmt auf den Punkt der Musik und bringt Showeffekt rein. Beste Unterhaltung im Theater ist die Überzeugung des Stücks."
Reinhold Lindner, Freie Presse, 25.10.05

Christoph Willibald Gluck "Orpheus und Eurydike"
"Am Wochenende erlebte dieses vielfach als Ballettoper bezeichnete Werk von Christoph Willibald Gluck eine umjubelte Premiere im Schweriner Theater. Bei Choreograf und Regisseur Stefan Haufe gehen Gesang und Tanz eine Symbiose ein, das eine bedingt und befördert das andere..."
Karin Gustmann, Ostseezeitung Rostock, 14.10.03


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Der Vogelhändler Der Vogelhändler Biene Maja Biene Maja
Eine Nacht in Venedig Zirkusprinzessin Zirkusprinzessin Zirkusprinzessin
       

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