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    Malte Kreutzfeldt

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biographie arbeiten kritiken fotos  

biographie

Jahrgang 1969, studierte von 1993 bis 1998 Theaterregie an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin. Seit 1995 arbeitete er parallel dazu bereits unter anderem in Genf, Hamburg und Meiningen.
Von 1999 bis 2003 leitete er das Schauspiel in Quedlinburg, wo er Stücke von Shakespeare, Kleist und Sophokles auf die Bühne brachte. Seine Inszenierung von Büchners "Woyzeck" wurde zu den Brandenburgischen Theatertagen nach Potsdam eingeladen und dort als beste Produktion ausgezeichnet. Moderne Klassiker wie Beckett, Schwab und Tabori vervollständigen sein Repertoire. Mit Händels "Cesare in Egitto" gab er in der Spielzeit 2002/03 sein Operndebüt.
Seit der vergangenen Spielzeit ist er freischaffend tätig und erarbeitete seitdem unter anderem Julien Greens "Süden" in Lübeck sowie eine Erstaufführung des englischen Dramatikers Gary Owen am Staatstheater Nürnberg.


inszenierungen - eine auswahl

Caryl Churchill "Die Kopien"
2005, Staatstheater Mainz

Gary Owen "Die versunkene Welt"
DSE 2004, Staatstheater Nürnberg

Julien Green "Süden"
2003, Theater Lübeck

Samuel Beckett "Warten auf Godot"
2003 Stadttheater Bremerhaven

William Shakespeare "Othello"
2002, Nordharzer Städtebundtheater Halberstadt/Quedlinburg

Igor Bauersima "norway. today"
2001, Staatstheater Nürnberg

Sophokles "Antigone"
2001, Nordharzer Städtebundtheater Halberstadt/Quedlinburg

Roger Vitrac "Victor oder: Die Kinder an der Macht"
2000, Nordharzer Städtebundtheater Halberstadt/Quedlinburg

William Shakespeare "Hamlet"
2000, Nordharzer Städtebundtheater Halberstadt/Quedlinburg

Georg Büchner "Woyzeck"
2000, Nordharzer Städtebundtheater Halberstadt/Quedlinburg

Werner Schwab "Die Präsidentinnen"
1999, Nordharzer Städtebundtheater Halberstadt/Quedlinburg

Ariel Dorfmann "Der Tod und das Mädchen"
1998, bat Studiotheater Berlin

H. Kureishi "Mein wunderbarer Waschsalon"
1997, Staatstheater Meiningen


kritiken - eine auswahl

William Shakespeare "Othello"
"
Shakespeare hätte seine Freude an dieser unglaublich lebendigen, emotional aufgeladenen, intensiven Inszenierung gehabt. Ein Parforce-Ritt hinab in die Abgründe des Menschen."
Jens Niggemeyer, SN 2003

Igor Bauersima "norway. today"
"In den Kammerspielen wurde das Stück in einer ebenso erschütternden wie hinreißend komischen Inszenierung vorgestellt. Den beiden Schauspielern gelingt die Balance zwischen tragischer Farce und komischer Tragödie. Ein theatralisches Kabinettstückchen."
F. J. Bröder, Nürnberger Zeitung 2001

Samuel Beckett "Warten auf Godot"
"`Warten auf Godot` in Bremerhaven ist eine der sehenswertesten Inszenierungen, die das Theater in den letzten Jahren vorgestellt hat."
Hans Happel, TAZ Bremen 2002

William Shakespeare "Hamlet"
"Regisseur Malte Kreutzfeldt und die Schauspieler legten die Strukturen einer maroden Monarchie frei und zeigten die bedrückende Aktualität der Tragödie um Liebe und Politik. Was William Shakespeare als Tragödie um verlogene Strukturen und Brudermord am Hofe schrieb, spiegelt sich heute in einer schlampigen, koksenden Gesellschaft voller Doppelmoral. Der Preis der Wahrheit sind viele Morde."
Petra Sandhagen, Braunschweiger Zeitung 2001

Georg Büchner "Woyzeck"
"Die Zuschauer erlebten am Freitagabend ein großes Stück Schauspiel. Das verdanken sie einem Mix aus stringenter Handlungs- und Personenführung sowie einer äquivalenten Ausstattung. Da läuft eine sinnliche Inszenierung mit Tragik und Groteskem. Ganz seinen Intentionen folgend führt der Schauspiel-Chef des Hauses die Besucher auf den Jahrmarkt, ins Ursprungsland des Theaters, bevor es moralische und Bildungsanstalt wurde.
(...) Malte Kreutzfeldt und sein Team fügen alles zusammen. Das Publikum dankte es ihnen, nachdem der Totenmond verlosch und der eiserne Vorhang fiel, mit einer in dieser Saison noch nicht erlebten Beifallsintensität."
Uwe Kraus, Volksstimme Halberstadt 2001

Sophokles/Hölderlin/Walser "Antigone"
"
Die Inszenierung von Malte Kreutzfeldt zeigte auf eindrucksvolle Weise, dass Theater immer auch eine politische Dimension hat. In seiner intelligenten, sich durch klare Bilder und eine beeindruckende Sprachrhythmik auszeichnende aktuellen Interpretation wird die Tragödie als ein offen ausgetragener Gewissenskonflikt gezeigt. Dieser stetige Identitätswechsel, das Spiel mit Masken und das vorgeführte `Verschmelzen` der Charaktere ohne großen äußerlichen Aufwand, macht diese `Antigone` zu einem wirklichen Erlebnis. Die Figuren kommen in klaren szenischen Arrangements in ihrer ganzen Widersprüchlichkeit zur Geltung. Tosender Beifall für diesen anspruchsvollen Einstand in einen langen Theaterabend."
Dr. Herbert Henning, Volksstimme 2002


fotos

 
Antigone Hamlet norway.today
Othello
Quartett Victor
 
Versunkene Welt Woyzeck  

link

www.maltekreutzfeldt.de


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