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    Walter Meierjohann

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biographie arbeiten kritiken fotos  

biographie

Walter Meierjohann, 1971 als Kind deutscher Eltern in Amsterdam geboren, hat seine Kindheit und Jugend in den USA und den Niederlanden verbracht. 1995 bis 1999 Studium der Regie an der HfS "Ernst Busch" in Berlin, mit einem Auslandsjahr an der Universität Oxford.
Erste Regiearbeiten als Hausregisseur am Theaterhaus Jena, (u.a. "Baal"), weitere Stationen waren freie Arbeiten am Volkstheater Rostock (u.a. "Der zerbrochene Krug"), Theater Lübeck ("Maria Stuart"), dem Staatstheater Mainz ("Tod eines Handlungsreisenden"), Staatsschauspiel Dresden (u.a. "Eines langen Tages Reise in die Nacht"), dem POSK Theatre in London, den Sophiensaelen und dem Maxim-Gorki-Theater ("Amour Fou") in Berlin. Er inszenierte für Peter Stein "Das lange Weihnachtsmahl" in der Berliner Arena. 2003 wurde seine Inszenierung von den "Gerechten" für das Impulse-Festival nominiert und eingeladen. Von 2004 bis 2005 arbeitete Walter Meierjohann als Künstlerischer Leiter und Gründer von "neubau" am Staatsschauspiel Dresden, wo er seitdem 2 Inszenierungen pro Spielzeit übernimmt. Seine Inszenierung von "Tintenherz" (Funke) bescherte dem Staatsschauspiel die beste Besucherstatistik seit 15 Jahren.
Neben seiner Theaterarbeit hat Walter Meierjohann Hörspiele für den Sender rbb inszeniert, Theaterstücke übersetzt und als Dozent an der HfS "Ernst Busch" gearbeitet. In der Oper arbeitete er zweimal als Assistent von Klaus-Michael Grüber, bei "Aida" (Nederlands Opera, Amsterdam) und bei "Don Giovanni" (Ruhrfestspiele).


inszenierungen - eine auswahl

Cornelia Funke "Tintenherz"
2006, Staatsschauspiel Dresden

Eugene O'Neill "Eines langen Tages Reise in die Nacht"
2006, Staatschauspiel Dresden

Friedrich Schiller "Maria Stuart"
2006, Stadttheater Lübeck

Heinrich v. Kleist "Der Zerbrochne Krug"
2006, Volkstheater Rostock

Henry Adam "People next Door"
2005, Staatsschauspiel Dresden neubau

Petr Zelenka "Geschichten vom alltäglichen Wahnsinn"
DEA 2005, Staatsschauspiel Dresden neubau

Arthur Miller "Tod eines Handlungsreisenden"
2004, Staatstheater Mainz

Morton Rhue "Ich knall Euch ab"
UA 2004, Volkstheater Rostock

Albert Camus "Die Gerechten"
2004, Impulse-Festival, NRW

Arnon Gruenberg "Amour Fou"
UA 2003, Jüdisches Festival, Berlin

Walter Meierjohann "Durst hätt ich"
2003, Schauspielhaus Bochum

Fausto Paravidiono "Genua 01"
2003, Staatsschauspiel Dresden


kritiken - eine auswahl

Friedrich Schiller "Maria Stuart"
"GroßesTheater mit kleinen Mitteln. Auf fast leerer Bühne macht Walter Meierjohann aus Schillers "Maria Stuart" ein Stück mit Gegenwartsbezug, spannend, eindringlich und eng am Text (...)"
Lübecker Nachrichten 2006

Petr Zelenka "Geschichten vom alltäglichen Wahnsinn"
"Publikum bejubelt Petr Zelenkas `Geschichten vom alltäglichen Wahnsinn` im Kleinen Haus (...) Die Schauspieler agieren schnell, die Dialoge fliegen wie Tischtennisbälle, hart und genau (...) Mit diesem Abend hat Meierjohann den Nerv seines jungen Publikums getroffen. Bei der Premiere wurde herzlich gelacht, betroffen geschwiegen und am Ende begeistert gefeiert (...)"
Sächsische Zeitung 2005

Arthur Miller "Tod eines Handlungsreisenden"
"In Walter Meierjohanns Inszenierung ist die Ambivalenz der Figur des Willy Loman perfekt herausgearbeitet (...) Dem Regisseur ist eine äußerst konzentrierte, auch an poetisch-ausdrucksstarken Bildern reiche Inszenierung geglückt (...)"
Frankfurter Allgemeine Zeitung 2004

"Walter Meierjohanns Mainzer Inszenierung versinkt nicht in Tristesse, sondern hebt vielmehr als ganz behutsames, fast zartfühlendes psychologisches Portrait eines beruflich und privat von Misserfolg zu Misserfolg taumelnden `kleinen` Mannes an und weitet sich in der Folge durch schöne Tableaus und intelligente symbolische Beigaben zur farbigen Anklage gegen eine Welt, die nur dem Götzen Erfolg huldigt (...) die zweieinhalb Stunden fügen sich zur fesselnden Chronik einer Talfahrt, die weit über das Einzelschicksal hinausweist und unsere Zeit wie selbstverständlich mit bedient (...)"
Frankfurter Allgemeine Zeitung 2004

Fausto Paravidino "Genua 01"
"(...) dass diese Inszenierung weder eine langweilige politische Vorlesung noch eine blutige Theaterschlacht wird, ist der großartigen Regieleistung von Walter Meierjohann zu verdanken (...) Selten, dass ein so kompromissloses Stück zu sehen ist, sowohl in seiner Aussage als auch in seiner künstlerischen Umsetzung."
Dresdner Kulturmagazin 2003

Thornton Wilder "Das lange Weihnachtsmahl"
"Auch wenn `Das Lange Weihnachtsmahl` nicht als abendfüllend bezeichnet werden kann, so kann man als Zuschauer doch davon begeistert sein (...) Die Inszenierung von Walter Meierjohann ist minimalistisch, es wird eine Wirklichkeit zitiert, die nur in der Imagination existiert. Gerade durch die Selbstbeschränkung erreicht die Inszenierung eine Prägnanz, die den flüchtigen Sinn des Alltäglichen offenbart."
Berliner Zeitung 2001

Morton Rhue "Ich knall Euch ab"
"Regisseur Walter Meierjohann hat den reportageartigen Text in eine rhythmisch drängende, spannend konzentrierte Inszenierung übersetzt (...) In Rostock ist mit der Uraufführung von `Ich knall euch ab` ein rundum gelungenes Theaterprojekt zu bewundern."
Deutschlandradio 2004

Funke/Koall "Tintenherz"
"Robert Koalls Theaterfassung ist gefundenes Fressen für jeden fantasievollen Theaterregisseur. Walter Meierjohann gehört in diese Kategorie. Seine Fassung von `Tintenherz` schöpft tief aus der Theatertrickkiste und beweist wieder einmal, wie atemberaubend gut diese Kunstform sein kann."
Sächsische Zeitung 2006

"(...) was aber die Regie von Walter Meierjohann beim Spielen des Buchtextes auf der Bühne lebendig werden lässt, verdient zu Recht Lob und den herzlichen Beifall des Publikums (...) Welche Herausforderung wäre größer, als gutes Kindertheater zu machen?"
Dresdner Neueste Nachrichten 2006

Heinrich von Kleist "Der zerbrochene Krug"
"Meierjohann und seine Crew bescheren dem Publikum einen mitunter schreiend komischen Theaterabend (...) Die tragischste Figur aber bleibt Evchen. Sie bekommt von Richter Adam den Sündenapfel in den Mund gesteckt, der sie eine Viertelstunde am Sprechen hindert. Da sind sich Text und Aufführung der Adam-und-Eva-Metaphorik einig, das ist genial und komisch zugleich."
Ostseezeitung 2006

Eugen O'Neill "Eines langen Tages Reise in die Nacht"
"Die Ereignisse eines Tages, gerafft auf 150 spannende Minuten (...) Im Kleinen Haus tun sich vor den Augen des Publikums die Abgründe einer Familiengeschichte auf. Lang anhaltender Beifall für überzeugende schauspielerische Leistungen und ein schlüssiges Regiekonzept (...)"
Dresdner Morgenpost 2006

Henry Adam "People next door"
"Walter Meierjohann präsentiert vier Figuren, die in einem Bühnenbild aus vier großen und hermetisch abgeriegelten Schaukästen hausen und unterhält ständig eine wahre Assoziationsflut. Mal wirkt das Spiel wie voyeuristisches Container-TV, mal ragen die privaten Elfenbeintürme als World Trade Center für verschiedene Wirklichkeiten und unwirklich erscheinende, aber reale Absurditäten empor (...) `People next door` - eine gelungene Inszenierung der Paranoia in Absurdistan (...)"
Dresdner Neueste Nachrichten 2005

Albert Camus "Die Gerechten"
"Meierjohann schafft mit den Schauspielstudenten der Hochschule für Schauspielkunst `Ernst Busch` (Berlin) eine mitfiebernde Inszenierung. Seine präzise und dichte Einrichtung zeigt, wie aktuell Camus' Fragen auch heute sind: Darf man für die Gerechtigkeit unschuldige Menschen töten? Gibt es überhaupt eine gerechte Gewalt?"
Rheinische Post 2003


fotos

Eines langen Tages Reise in die Nacht Geschichten vom alltäglichen Wahnsinn Der zerbrochene Krug Tintenherz
Maria Stuart Maria Stuart Tod eines Handlungsreisenden Tod eines Handlungsreisenden

link

www.waltermeierjohann.com


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