| kritiken
- eine auswahl
Friedrich
Schiller "Maria Stuart"
"GroßesTheater mit kleinen Mitteln. Auf
fast leerer Bühne macht Walter Meierjohann
aus Schillers "Maria Stuart" ein Stück
mit Gegenwartsbezug, spannend, eindringlich und
eng am Text (...)"
Lübecker Nachrichten 2006
Petr
Zelenka "Geschichten vom alltäglichen
Wahnsinn"
"Publikum bejubelt Petr Zelenkas `Geschichten
vom alltäglichen Wahnsinn` im Kleinen Haus
(...) Die Schauspieler agieren schnell, die Dialoge
fliegen wie Tischtennisbälle, hart und genau
(...) Mit diesem Abend hat Meierjohann den Nerv
seines jungen Publikums getroffen. Bei der Premiere
wurde herzlich gelacht, betroffen geschwiegen und
am Ende begeistert gefeiert (...)"
Sächsische Zeitung 2005
Arthur Miller "Tod eines Handlungsreisenden"
"In Walter Meierjohanns Inszenierung ist die
Ambivalenz der Figur des Willy Loman perfekt herausgearbeitet
(...) Dem Regisseur ist eine äußerst
konzentrierte, auch an poetisch-ausdrucksstarken
Bildern reiche Inszenierung geglückt (...)"
Frankfurter Allgemeine Zeitung 2004
"Walter
Meierjohanns Mainzer Inszenierung versinkt nicht
in Tristesse, sondern hebt vielmehr als ganz behutsames,
fast zartfühlendes psychologisches Portrait
eines beruflich und privat von Misserfolg zu Misserfolg
taumelnden `kleinen` Mannes an und weitet sich in
der Folge durch schöne Tableaus und intelligente
symbolische Beigaben zur farbigen Anklage gegen
eine Welt, die nur dem Götzen Erfolg huldigt
(...) die zweieinhalb Stunden fügen sich zur
fesselnden Chronik einer Talfahrt, die weit über
das Einzelschicksal hinausweist und unsere Zeit
wie selbstverständlich mit bedient (...)"
Frankfurter Allgemeine Zeitung 2004
Fausto
Paravidino "Genua 01"
"(...)
dass diese Inszenierung weder eine langweilige politische
Vorlesung noch eine blutige Theaterschlacht wird,
ist der großartigen Regieleistung von Walter
Meierjohann zu verdanken (...) Selten, dass ein
so kompromissloses Stück zu sehen ist, sowohl
in seiner Aussage als auch in seiner künstlerischen
Umsetzung."
Dresdner Kulturmagazin 2003
Thornton
Wilder "Das lange Weihnachtsmahl"
"Auch wenn `Das Lange Weihnachtsmahl` nicht
als abendfüllend bezeichnet werden kann, so
kann man als Zuschauer doch davon begeistert sein
(...) Die Inszenierung von Walter Meierjohann ist
minimalistisch, es wird eine Wirklichkeit zitiert,
die nur in der Imagination existiert. Gerade durch
die Selbstbeschränkung erreicht die Inszenierung
eine Prägnanz, die den flüchtigen Sinn
des Alltäglichen offenbart."
Berliner Zeitung 2001
Morton
Rhue "Ich knall Euch ab"
"Regisseur Walter Meierjohann hat den reportageartigen
Text in eine rhythmisch drängende, spannend
konzentrierte Inszenierung übersetzt (...)
In Rostock ist mit der Uraufführung von `Ich
knall euch ab` ein rundum gelungenes Theaterprojekt
zu bewundern."
Deutschlandradio 2004
Funke/Koall "Tintenherz"
"Robert Koalls Theaterfassung ist gefundenes
Fressen für jeden fantasievollen Theaterregisseur.
Walter Meierjohann gehört in diese Kategorie.
Seine Fassung von `Tintenherz` schöpft tief
aus der Theatertrickkiste und beweist wieder einmal,
wie atemberaubend gut diese Kunstform sein kann."
Sächsische Zeitung 2006
"(...) was aber die Regie von Walter Meierjohann
beim Spielen des Buchtextes auf der Bühne lebendig
werden lässt, verdient zu Recht Lob und den
herzlichen Beifall des Publikums (...) Welche Herausforderung
wäre größer, als gutes Kindertheater
zu machen?"
Dresdner Neueste Nachrichten 2006
Heinrich von Kleist "Der zerbrochene
Krug"
"Meierjohann und seine Crew bescheren dem Publikum
einen mitunter schreiend komischen Theaterabend
(...) Die tragischste Figur aber bleibt Evchen.
Sie bekommt von Richter Adam den Sündenapfel
in den Mund gesteckt, der sie eine Viertelstunde
am Sprechen hindert. Da sind sich Text und Aufführung
der Adam-und-Eva-Metaphorik einig, das ist genial
und komisch zugleich."
Ostseezeitung 2006
Eugen
O'Neill "Eines langen Tages Reise in die Nacht"
"Die Ereignisse eines Tages, gerafft auf 150
spannende Minuten (...) Im Kleinen Haus tun sich
vor den Augen des Publikums die Abgründe einer
Familiengeschichte auf. Lang anhaltender Beifall
für überzeugende schauspielerische Leistungen
und ein schlüssiges Regiekonzept (...)"
Dresdner Morgenpost 2006
Henry Adam "People next door"
"Walter Meierjohann präsentiert vier Figuren,
die in einem Bühnenbild aus vier großen
und hermetisch abgeriegelten Schaukästen hausen
und unterhält ständig eine wahre Assoziationsflut.
Mal wirkt das Spiel wie voyeuristisches Container-TV,
mal ragen die privaten Elfenbeintürme als World
Trade Center für verschiedene Wirklichkeiten
und unwirklich erscheinende, aber reale Absurditäten
empor (...) `People next door` - eine gelungene
Inszenierung der Paranoia in Absurdistan (...)"
Dresdner Neueste Nachrichten 2005
Albert Camus "Die Gerechten"
"Meierjohann schafft mit den Schauspielstudenten
der Hochschule für Schauspielkunst `Ernst Busch`
(Berlin) eine mitfiebernde Inszenierung. Seine präzise
und dichte Einrichtung zeigt, wie aktuell Camus'
Fragen auch heute sind: Darf man für die Gerechtigkeit
unschuldige Menschen töten? Gibt es überhaupt
eine gerechte Gewalt?"
Rheinische Post 2003
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