+
 
+
+
+
+
 
 
 
 
 
 
 
    Jochen Strauch

+
biographie arbeiten kritiken fotos  aktuelles

biographie

Der 1971 in der Nähe von Aachen geborene Jochen Strauch absolvierte 1992 bis 1996 den Studiengang Theaterregie an der Spielstatt Ulm. Im direkten Anschluß an sein Diplom war er zwei Jahre Regieassistent am Schauspiel Köln, ehe er 1998 ein Engagement an den Münchner Kammerspielen annahm und als Regieassistent die ersten Arbeiten von Jan Bosse begleitete; außerdem arbeitete er als Assistent von Thomas Bischof und Dieter Dorn. Sein anschließendes Engagement am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg (2000-2002) umfasste als Dramaturg und Regisseur neben Stückentwicklungen mit Ingrid Lausund (u.a. "Hysterikon") auch die Betreuung junger Dramatiker (u.a. Ulrike Syha, Bernhard Studlar, Kristo Sagor) sowie Produktionsleitungen und Organisation der Werkstatttage im Rahmen des Autorenprojektes "Schreibtheater". Er inszenierte die Uraufführungen in residency arbeitender Autoren (u.a. Roland Schimmelpfennig, Rafael Spregelburd); seine Regie des Kinder- und Jugendklassikers "Der Junge im Bus" wurde 2001 zur Initialzündung für die bis heute existierende Sparte "Junges Schauspielhaus".
Seit 2002 freischaffend: weiterhin Arbeit mit dem Hamburger Schauspielhaus (Dejan Dukovskis "Balkan is not dead", "Mein Vater Che Guevara"), Gastregisseur an den Theatern Bonn ("Hysterikon"), Bremerhaven, Wilhelmshaven und Lübeck, wo er innerhalb der letzten 2 1/2 Jahre fünf Inszenierungen erarbeitete, darunter die Kassenschlager-Revue "Sekretärinnen", das Weihnachtsmärchen "Der Zauberer von Oz" die Uraufführung "Westworld" und Edward Albees "Wer hat Angst vor Virginia Woolf".


inszenierungen - eine auswahl

Edward Albee "Wer hat Angst vor Virginia Woolf"
2006, Theater Lübeck

Ulrike Dietmann "Westworld"
UA 2005, Theater Lübeck

Thea Dorn "Marleni"
2005, Stadttheater Bremerhaven

Franz Wittenbrink "Sekretärinnen"
2005, Theater Lübeck

"Der Zauberer von Oz" eigene Textfassung nach Frank L. Baum
2004, Theater Lübeck

George F. Walker "Das Ende der Zivilisation"
2004, Theater Lübeck

Ingrid Lausund "Hysterikon"
2002, Theater Bonn

Ulrike Syha "Ich bin keine Band"
UA 2002, Staatstheater Kassel

Suzanne van Lohuizen "Mein Vater Che Guevara"
2002, Deutsches Schauspielhaus Hamburg

Suzanne van Lohuizen "Der Junge im Bus"
2001, Deutsches Schauspielhaus Hamburg

Arthur Schnitzler "Der Reigen"
Projekt mit neun anderen Regisseuren, u.a. Jan Bosse, Franz Wittenbrink, Stefan Pucher
2001, Deutsches Schauspielhaus Hamburg

Dejan Dukovski "Balkan is not dead"
DE 2001, Deutsches Schauspielhaus Hamburg


kritiken - eine auswahl

Edward Albee "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?"
"Mit diesem Stück startet das Lübecker Schauspielhaus fulminant in die neue Saison. Der Rezensent kann sich nicht daran erinnern, in den vergangenen vier Jahrzehnten hier eine derart intensive und bis ins Letzte durchgefeilte Inszenierung eines modernen Klassikers erlebt zu haben."
Lübecker Stadtzeitung 2006

Ulrike Dietmann "Westworld"
"Regisseur Jochen Strauch inszeniert die „Satire aus der globalen Finanzwelt“ mit Tempo und über weite Strecken als schrilles Kabarett. Bis in die Körperhaltung werden die verbogenen Charaktere vorgeführt. Als Einlage unterstreicht der Regisseur immer wieder die Zwischenfrage: Wo bleibt der Mensch im heutigen Big Business? Besonders beim jüngeren Publikum kam der Finanzthriller gut an."
DPA 2005

Franz Wittenbrink "Sekretärinnen"
"Es gehört manchmal Mut dazu, Klischees zu brechen; aber mindestens so viel Mut gehört dazu, von Klischees saubere Abzüge zu machen und sie farbenfroh und bis in alle Einzelheiten auszumalen. Wenn das gelingt, dann entsteht Komik, und dann leuchten die vielen kleinen Wahrheiten auf, die sich in den großen Lügen der Klischees verbergen. Diesen Mut haben der Regisseur Jochen Strauch, die Ausstatterin Frauke Firl und die Schauspielerinnen aufgebracht – nur so kann diese Revue funktionieren. Viele kleine Ideen und Umdeutungen machen den Abend zu einem Vergnügen."
Lübecker Nachrichten 2005

"Der Zauberer von Oz" nach dem Roman von Franz L. Baum
"Mit viel Musik, Gesang und Tanz durch ein opulent ausgestattetes Märchenland lässt das Theater Lübeck das Mädchen Dorothy und seine Gefährten im diesjährigen Weihnachtsstück wandern: Der Zauberer von Oz in der Inszenierung von   Jochen Strauch   nach dem Roman von Frank L. Baum schafft es mit liebevoll ausgestalteten Figuren und entzückend in Szene gesetzten Details, Kinder und Erwachsene gleichermaßen in den Bann zu ziehen. Im „Land hinter dem Regenbogen” trifft Dorothy (exzellent dargestellt von   Rebecca Indermaur) nicht nur auf eine Vogelscheuche ohne Verstand, einen Blechmann ohne Herz und einen Löwen ohne Mut, sondern auch auf eine böse und eine gute Hexe, viele niedliche Zwerge, fliegende Affen und natürlich den großen Zauberer von Oz, der sich als kleiner, liebenswerter Schwindler entpuppt. Vollkommen unangestrengt wird in dieser Inszenierung gezeigt, dass großes Theater immer Täuschung und Magie zugleich ist und sich mit Fantasie und dem eigenen Willen die meisten Wünsche erfüllen lassen."
Kieler Nachrichten 2005

George F. Walker "Das Ende der Zivilisation"
"So prall kann Theater sein; so witzig, brutal, brisant und direkt. (...) Regisseur   Jochen Strauch   jongliert mit den Stimmungen des Stücks: Wenn Henry an seiner Arbeitslosigkeit verzweifelt, ist die Inszenierung ernsthaft und nah an der aktuellen Frage nach sozialer Gerechtigkeit. Im nächsten Moment wird's ironisch, wenn die kauzigen Cops Max und Donny Chaos stiften oder Sandy auftaucht. Ein großer Teil des Erfolgs gebührt dem mitreißenden Ensemble!"
Flensburger Tageblatt 2004

Ingrid Lausund "Hysterikon"
"Die Szenenfülle treibt den um kaum einen Effekteinfall verlegenen Jochen Strauch zu einer Bluthochdruck-Inszenierung an, welche immer wieder Lachwellen über die Zuschauer wogen lässt, manchmal reichlich üppig. Aber der Regisseur lässt immer wieder auch innehalten, lässt Unsicherheit und Leere der Menschen spüren (...)."
Rhein-Zeitung 2002

Suzanne Lohuizen "Mein Vater Che Guevara"
"Von Anfang an klärt Regisseur Jochen Strauch die Fronten seiner Inszenierung (...): Die Revolutionäre sitzen an Café-Tischen, schmauchen Zigarren und trinken Cognac. Die Zuschauer hingegen hocken auf weichen Zuckersäcken am Boden (Kuba!), blicken erwartungsvoll auf zu Che und Fidel Castro, um deren frohe Botschaft zu empfangen: „Die schönste Eigenschaft des Revolutionärs ist, die Ungerechtigkeit in der Welt zu empfinden."
Hamburger Abendblatt, 2002


fotos

Hysterikon Hysterikon Sekretärinnen Das Ende der Zivilisation
Mein Vater Che Guevara Der Zauberer von OZ Der Zauberer von Oz Der Junge im Bus
Westworld Westworld Wer hat Angst vor Virginia Woolf?
Wer hat Angst vor Virginia Woolf?

aktuelles

Premieren der aktuellen Spielzeit

Edward Albee "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?"
Premiere: 03.09.2006, Theater Lübeck

Molière "Der Geizige"
Premiere: 03.03.2007 Stadttheater Wilhelmshaven

link

www.jochenstrauch.com


nach oben