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    Bettina Bruinier

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biographie arbeiten kritiken fotos  

biographie

Bettina Bruinier, geb. 1975, studierte von 1995-99 Opern– und Schauspielregie an der Bayerischen Theaterakademie "August Everding" in München. Ab 1999 war sie als Regieassistentin am Staatstheater Kassel (1999-2001) und am Deutschen Theater Berlin (2002-2005) engagiert, wo sie u.a. mit Dimiter Gottscheff, Michael Thalheimer, Armin Petras und Jürgen Kruse arbeitete.
Während des Studiums inszenierte sie u. a. "Unter dem Milchwald" von Dylan Thomas, "Turn of the screw" von Benjamin Britten und "Jakob Lenz" von Wolfgang Rihm. Im Rahmen der Expo 2000 führte sie Regie bei "Quer.Feld.Ein" nach "Staatstheater" von Maurizio Kagel.
Seit 2003 erarbeitete sie neben den Assistenzen am Deutschen Theater auch kleinere Inszenierungen wie "Kurze Interviews mit fiesen Männern", "Wild Cards – playing the future", die beide in der Kammerbar des Deutschen Theaters zu sehen waren.
Seit 2005 arbeitet sie als freie Regisseurin u.a. am Deutschen Theater Berlin, am Staatstheater Mainz und am Theater der Stadt Heidelberg.


inszenierungen - eine auswahl

Lukas Bärfuss "Die Probe"
2007, Deutsches Theater Berlin

Oscar Wilde "Mein Freund Bunbury"
2006, Deutsches Theater Berlin

Bettina Bruinier/Marie Enzler "Calling Patty Hearst"
2005, Theater Heidelberg

Heinrich von Kleist "Amphitryon"
2005, Staatstheater Mainz

Tennessee Williams "Die Glasmenagerie"
2005, Kammerspiele Deutsches Theater Berlin

Erich Kästner "Till Eulenspiegel"
2005, Deutsches Theater Berlin

"Wild Cards – playing the future" nach Texten von Karlheinz Steinmüller u.a.
2004, Deutsches Theater Berlin (Kammerbar)

David Foster Wallace "Kurze Interviews mit fiesen Männern"
2003, Deutsches Theater Berlin (Kammerbar)

Robert Woelfl "Die Liebe, die ich meine"
2002, Hessische Theatertage Kassel

"Quer.Feld.Ein" – nach Maurizio Kagel „Staatstheater“
2000, Expo Hannover, Deutscher Pavillion

Wolfgang Rihm "Jakob Lenz"
1999, Reaktorhalle der TU München

Dylan Thomas "Unter dem Milchwald"
1998, Prinzregententheater München (Akadamiebühne)

Jürgen von Stenglin "Weihnachten war letztes Jahr"
UA 1998, Prinzregententheater München (Akademiebühne)

Tom Stoppard "Rosenkranz und Güldenstern sind tot"
1997, Prinzregententheater München (Akademiebühne)


kritiken - eine auswahl

"Wie im Himmel" nach dem Film von Kay Pollak
"Eine großartige Leistung des Ensembles, voller geistreicher Einfälle der Regie, durchweg grandios gespielt, dafür gab es denn auch lange anhaltenden Beifall und eine rauschende Premierenfeier."
Singener Wochenblatt, 2007

Oscar Wilde "Mein Freund Bunbury"
"Man kann jederzeit sehen, wie es gemacht ist. Auf diese Methode setzt Bettina Bruinier, die den verblüffenden, komischen Abend an den Kammerspielen inszenierte. Es geht nicht mehr um Täuschung. Die abgehalfterten Typen sind längst eins weiter. (…) Man lacht über erstaunliche Bühneneffekte und skrupellose Schauspieler."
Katja Oskamp, Berliner Zeitung 2006

Bettina Bruinier/Marie Enzler "Calling Patty Hearst"
"Auf der karg mit einigen Stühlen möblierten Bühne, (…) wird der Zuschauer Zeuge einer szenischen Spurensuche, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, aber in erprobter work-in-progress-Manier den Versuch einer Rekonstruktion unternimmt und dabei nicht nur vielsagende Einblicke in diese verhängnisvollen Wochen gestattet, sondern auch etwas vom Lebensgefühl der Siebziger wachruft. (…) Die Mutmaßungen über Patty werden dabei kontrovers und lautstark, aber auch ironisch-witzig ausgetragen (…). Durch das oft synchrone Geschehen lässt der Zuschauer sich in den Sog des seinerzeit spektakulären Ereignisses ziehen und geht schließlich mit Pattys Satz aus ihrem TV-Interview „I had a pretty perfect childhood“ nachdenklich nach Hause."
Heide Seele, Rhein-Neckar Zeitung 2005

Heinrich von Kleist "Amphitryon"
"Amphitryon und Alkmene (…), nüchterne, stabile Menschen, die geradeaus denken und gehen, müssen nun feststellen, dass Amphitryon schon die Nacht zuvor zu Hause bei seiner Frau war, aber wie kann das sein? Da gibt es keine Musik und keine Zusatzspäßchen, dafür konzentriertes, beim Wort genommenes Kammerspiel. Drumherum aber zeigt Bruinier die Welt als Tollhaus. (…) Bruinier, scheint es, spielt damit, dass die Menschen Marionetten Gottes sind und doch ihr Stück vom Glück fordern, Partys feiern, Popmusik hören, verliebt sind."
Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau 2005

Tennessee Williams "Die Glasmenagerie"
"Achtung! Talent! Das Programmheft ist klitzeklein. Und als Spielort dient der in die Kammerspiele gezwängte `Werkraum`. Aber `Die Glasmenagerie`; die dort von der jungen Regisseurin Bettina Bruinier inszeniert wurde, ist intelligent und bemerkenswert. Sie ist sowohl in ihrer überraschenden Form als auch darstellerisch stimmig und konzentriert.“
Hans Göpfert, Berliner Morgenpost 200"

"Schnell und aktuell präsentiert sie ein Familiendesaster der Sonderklasse als ganz normales Scheitern. (…) Realistisch und ohne Sentimentalität werden vom Leben enttäuschte Menschen vorgeführt. Bettina Bruinier hat Williams’ `Spiel der Erinnerung` geerdet und damit erträglich gemacht."
Bernd Sucher, Süddeutsche Zeitung 2005

"Wild Cards – playing the future"
"Das Stück unter der Regie von Bettina Bruinier ist eine sehr gelungene pointierte Collage über die Auseinandersetzung des Einzelnen mit den Anforderungen des Informationszeitalters, das seine visionären Versprechungen von einer sorglosen und reichen Zukunft nicht einhalten konnte. Die Schauspieler überzeugten von der ersten bis zur letzten Minute durch starke Präsenz und ausgezeichnete Interpretation der Charaktere."
Tatjana Zieg, Internet-Magazin Aviva 2004

Dylan Thomas "Unter dem Milchwald"
"Regie-Debütantin Bettina Bruinier von der Theaterakademie wagte sich an den `Milchwald` und setzte intelligent die Sprachpartitur in eine musikalische Choreographie der Körper um. (…) Nur Stimmen füllen zunächst den leeren Raum. Vervielfacht, gebrochen, nachhallend, chorisch, überlappend, von allen Seiten drängen sie heran. Dann rollen Körper, konstellieren sich in Miniaturen zu balletthaft strengen, manchmal artifiziellen, auch komisch absurden und überraschend surrealen Bildern. (…) Aber was der Regisseurin und ihrer Ausstatterin Justina Klimczyk, die phantastische Kostüme erfand, an Bildern und Verknüpfungen eingefallen ist, was die jungen Schauspieler an körperlich-stimmlicher Präzisionsarbeit leisten, ist beachtlich."
Münchner Tageszeitung 1998


fotos

 
Kurze Interviews mit fiesen Männern Unter dem Milchwald Wild Cards - Playing with the future Wild Cards - Playing with the future
Die Glasmenagerie Die Glasmenagerie Amphitryon Amphitryon
Calling Patty Hearst Calling Patty Hearst Bunbury Bunbury
     
Die Probe      

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