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kritiken
- eine auswahl
"Wie
im Himmel" nach dem Film von Kay Pollak
"Eine großartige Leistung des
Ensembles, voller geistreicher Einfälle der
Regie, durchweg grandios gespielt, dafür gab
es denn auch lange anhaltenden Beifall und eine
rauschende Premierenfeier."
Singener
Wochenblatt, 2007
Oscar
Wilde "Mein Freund Bunbury"
"Man kann jederzeit sehen, wie es gemacht ist.
Auf diese Methode setzt Bettina Bruinier, die den
verblüffenden, komischen Abend an den Kammerspielen
inszenierte. Es geht nicht mehr um Täuschung.
Die abgehalfterten Typen sind längst eins weiter.
(…) Man lacht über erstaunliche Bühneneffekte
und skrupellose Schauspieler."
Katja Oskamp, Berliner Zeitung 2006
Bettina Bruinier/Marie Enzler "Calling
Patty Hearst"
"Auf
der karg mit einigen Stühlen möblierten
Bühne, (…) wird der Zuschauer Zeuge einer
szenischen Spurensuche, die keinen Anspruch auf
Vollständigkeit erhebt, aber in erprobter work-in-progress-Manier
den Versuch einer Rekonstruktion unternimmt und
dabei nicht nur vielsagende Einblicke in diese verhängnisvollen
Wochen gestattet, sondern auch etwas vom Lebensgefühl
der Siebziger wachruft. (…) Die Mutmaßungen
über Patty werden dabei kontrovers und lautstark,
aber auch ironisch-witzig ausgetragen (…).
Durch das oft synchrone Geschehen lässt der
Zuschauer sich in den Sog des seinerzeit spektakulären
Ereignisses ziehen und geht schließlich mit
Pattys Satz aus ihrem TV-Interview „I had
a pretty perfect childhood“ nachdenklich nach
Hause."
Heide Seele, Rhein-Neckar Zeitung 2005
Heinrich
von Kleist "Amphitryon"
"Amphitryon und Alkmene (…), nüchterne,
stabile Menschen, die geradeaus denken und gehen,
müssen nun feststellen, dass Amphitryon schon
die Nacht zuvor zu Hause bei seiner Frau war, aber
wie kann das sein? Da gibt es keine Musik und keine
Zusatzspäßchen, dafür konzentriertes,
beim Wort genommenes Kammerspiel. Drumherum aber
zeigt Bruinier die Welt als Tollhaus. (…)
Bruinier, scheint es, spielt damit, dass die Menschen
Marionetten Gottes sind und doch ihr Stück
vom Glück fordern, Partys feiern, Popmusik
hören, verliebt sind."
Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau
2005
Tennessee
Williams "Die Glasmenagerie"
"Achtung! Talent! Das Programmheft ist klitzeklein.
Und als Spielort dient der in die Kammerspiele gezwängte
`Werkraum`. Aber `Die Glasmenagerie`; die dort von
der jungen Regisseurin Bettina Bruinier inszeniert
wurde, ist intelligent und bemerkenswert. Sie ist
sowohl in ihrer überraschenden Form als auch
darstellerisch stimmig und konzentriert.“
Hans Göpfert, Berliner Morgenpost 200"
"Schnell
und aktuell präsentiert sie ein Familiendesaster
der Sonderklasse als ganz normales Scheitern. (…)
Realistisch und ohne Sentimentalität werden
vom Leben enttäuschte Menschen vorgeführt.
Bettina Bruinier hat Williams’ `Spiel der
Erinnerung` geerdet und damit erträglich gemacht."
Bernd Sucher, Süddeutsche Zeitung 2005
"Wild
Cards – playing the future"
"Das Stück unter der Regie von Bettina
Bruinier ist eine sehr gelungene pointierte Collage
über die Auseinandersetzung des Einzelnen mit
den Anforderungen des Informationszeitalters, das
seine visionären Versprechungen von einer sorglosen
und reichen Zukunft nicht einhalten konnte. Die
Schauspieler überzeugten von der ersten bis
zur letzten Minute durch starke Präsenz und
ausgezeichnete Interpretation der Charaktere."
Tatjana Zieg, Internet-Magazin Aviva 2004
Dylan
Thomas "Unter dem Milchwald"
"Regie-Debütantin Bettina Bruinier von
der Theaterakademie wagte sich an den `Milchwald`
und setzte intelligent die Sprachpartitur in eine
musikalische Choreographie der Körper um. (…)
Nur Stimmen füllen zunächst den leeren
Raum. Vervielfacht, gebrochen, nachhallend, chorisch,
überlappend, von allen Seiten drängen
sie heran. Dann rollen Körper, konstellieren
sich in Miniaturen zu balletthaft strengen, manchmal
artifiziellen, auch komisch absurden und überraschend
surrealen Bildern. (…) Aber was der Regisseurin
und ihrer Ausstatterin Justina Klimczyk, die phantastische
Kostüme erfand, an Bildern und Verknüpfungen
eingefallen ist, was die jungen Schauspieler an
körperlich-stimmlicher Präzisionsarbeit
leisten, ist beachtlich."
Münchner Tageszeitung 1998
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