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- eine auswahl
Wolfgang
Amadeus Mozart "Le nozze di Figaro"
"Christina Gassen, spätestens
seit ihrer `Hänsel und Gretel`-Regie am Mainzer
Staatstheater keine Unbekannte für Opernfreunde,
hat sich dem `Figaro` mit viel Fortune angenommen.
`Figaro im Büro` wäre die Schlagzeile,
und das funktioniert auch: Die Firma des Grafen
trägt nicht umsonst das Zeichen des Karnickels
(…). Dieser Chef lebt seine Lust und seine
Fetische gehörig aus (…) – und
was nicht offen gelebt wird, das zeigt ein Film
(…). Hinter jeder Tür (…) lauern
in surreal überzeichneten Bildern die Abgründe
von Lust und Liebe. (…) Wenn sich nach vielen
Verwechslungen endlich die richtigen Paare (wieder-)finden,
deutet Regisseurin Gassen dies folgerichtig als
Bäumchen-wechsel-dich hinter Pappkameraden-Aufstellern
der beteiligten Personen."
Rhein-Zeitung 2006
Engelbert Humperdinck "Hänsel und Gretel"
"Die Mainzer Neuproduktion der jungen Regisseurin
Christina Gassen verweigert sich jedem denkbaren
Klischee von Abendsegen, Zuckerguss und friedlicher
Weihnachtsoper für die ganze Familie –
und wird dafür von der einen Hälfte des
Premierenpublikums stürmisch bejubelt, von
der anderen heftig ausgebuht. (…) Im Einklang
mit den Kostümen wird hier in grellen Farben
das überzeichnete Klischee einer heilen Märchenwelt
entworfen. Zusammen mit dem schematisierten Spielstil,
den Gassen konsequent bis zum Ende durchführt,
schafft sie eine Lesart, die gerade den Schrecken
des Märchens radikal hervorhebt."
Mainzer
Rhein-Zeitun 2005
Ernst
Krenek "Vertrauenssache"/Franz von Suppé
"Die schöne Galathee"
"Der
superordentlich wie an Fäden gezogenen Doppelpaaretüde
folgte (...) die ins turbulent-orgiastische gewendete
Galathee. (...) Die Pygmalion-Story von der zum
Leben erweckten Statue wird zur brillanten Persiflage
auf Männerträume von der Traumfrau. (...)
Alles in allem eine furiose Talentprobe für
eine Regisseurin und ihre bühnensicheren Sänger."
Hans-Klaus Jungheinrich, Frankfurter Rundschau
2002
"Im
Doppelabend der Mainzer Studiobühne TIC hat
Christina Gassen in ihrem Regiedebüt aus dieser
Kombination einen unterhaltsamen, stellenweise brillant
auf den Punkt inszenierten Abend gemacht."
Claus Ambrosius, Mainzer Rhein-Zeitung 2002
Pauline Viardot "Cendrillon"/Hubert Stuppner
"Varieté Liberty"
"Die 25-jährige Regisseurin Christina
Gassen zeigt im TIC Mainz einen perfekten Kammeropernabend.
(...) In der ersten Hälfte wurde das Spiel
bereits entschieden, brasilianisch und erfolgreich,
Tor um Tor. In der zweiten wurde dann nur noch gezaubert,
überirdisch, und man fragte sich: Ist das noch
Fußball? Oder nicht vielmehr ganz großes
Theater?"
Stefan Schickhaus, Frankfurter Rundschau 2003
"Umjubeltes
Regiewunder: Der 25-jährigen Christina Gassen
gelingt mit ihrer aktuellen Arbeit (...) ein atemberaubend
spannendes Opernereignis. (...) Christina Gassen
vollbrachte nach ihrem Debüt (...) nun ein
weiteres kleines Regiewunder. (...) Mit einer verblüffend
klaren Bildersprache sowie stringenten, ausgefeilten
Figurenportraits erzählt Gassen `Cendrillon`.
Punktgenau gelingen ironische Brüche, zeugen
Details von einer kraftvollen Kreativität.
(...) Ein Opernabend, den man sehen muss."
Jan-Sebastian Kittel, Mainzer Rhein-Zeitung
2003
"Sänger
und Regisseurin zeigen, dass ihre gefällige
und originelle Umsatzung der Märchenoper mehr
als ein Glücksgriff war. Die Entscheidung,
das schwierige Stück im Anschluss zu spielen,
wird zur Bestätigung des guten ersten Teils
durch das beeindruckende Können im zweiten.
(...) Selten glückt eine solch leichtfüßige
Umsetzung einer enorm komplexen und theoretisch
reichlich befrachteten Komposition. Dazu benötigen
Künstler entweder sehr viel Erfahrung oder
aber – Mut, Selbstbewusstsein und eine ungewöhnliche
Portion Talent und Können."
Ulrike Krikau,
Main Echo 2003
"In
einem spannenden Doppelabend auf der Studiobühne
TIC des Mainzer Staatstheaters schlägt die
junge Regisseurin Christina Gassen eine intelligente
Klammer über Pauline Viardots Märchenoperette
"Cendrillon" und Hubert Stuppners `Varieté
Liberty`. (...) Ein so spannendes wie verwirrendes,
in vielen guten Ideen und eindringlichen Bildern
der Regie gut eingefangenes Stück ambitioniertes
Musiktheater."
Claus Ambrosius, Opernwelt 2003 |